Mache mit! Lade Daten hoch oder nutze die Daten für eigene Projekte.

News

25.01.2021: Hack4SC beendet

Der Hackathon Hack4SC wurde erfolgreich beendet. Wir danken allen Teams die mitgehackt haben und gratulieren insbesondere den drei Gewinnerteams. Wir freuen uns auch schon auf die nächsten Hackathons. 

 

17.11.2020: Hack4SC

Seit heute wird der Datenmarktplatz im Hackathon Hack4SC vom Projekt Rethinking Mobility genutzt. Wir freuen uns auf spannende Applikationen die von den Teilnehmern mit Hilfe des Marktplatzes entwickelt werden. 

01.09.2020: Stable Release

Es ist endlich so weit. Wir haben heute die erste stabile Version des Datenmarktplatzes veröffentlicht.  Wir freuen uns darauf wenn dieser weiter aktiv genutzt wird und wir von euch Feedback erhalten. 

17.02.2020: Beta Release

Wir freuen uns darüber die erste initiale Betaversion des Datenmarktplatzes nun öffentlich zur Verfügung stellen zu können.  

Was ist ein Datenmarktplatz ?

Der Datenmarktplatz ist eine Plattform die es unterschiedlichen Stakeholdern (Kommunen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern) ermöglicht Smart City relevante Daten zu veröffentlichen, zu finden und zu nutzen. 

 

u
Welche Daten ?

Wir sind insbesondere an allen Daten interessiert die für eine Smart City interessant sein können – egal ob Batch- oder Streaming Daten. Wir unterstützen dabei bereits eine Vielzahl von unterschiedlichen Datenformaten. 

Wer kann mitmachen ?

Jeder der möchte. Egal ob Kommunen, Unternehmen oder private Bürgerinnen und Bürger. Wenn ihr Daten habt die ihr veröffentlichten möchtet, dann ladet diese hoch. Die Community freut sich über jeden neuen Datensatz.

Wer steck dahinter ?

Der Datenmarktplatz wird im Projekt Bergisch.Smart_Mobility unter der Leitung des Lehrstuhls für Technologien und Management der Digitalen Transformation zusammen mit den Städten Wuppertal, Solingen und Remscheid entwickelt. 

Motivation und Herausforderung

Smart Cities werden jeden Tag mehr und mehr zur Realität. Während sich die ersten autonomen Fahrzeuge versuchsweise ihren Weg in die Städte bahnen, können Parkplätze bereits melden, ob sie belegt oder frei sind, Sensoren überwachen die Luftqualität und auch multimodale Apps ermöglichen es den Menschen, sich mit unterschiedlichen Mobilitätslösungen fortzubewegen. All diese Anwendungen haben gemeinsam, dass sie auf Daten basieren, die an verschiedenen Orten von unterschiedlichen Akteuren erzeugt und verwaltet werden. Insbesondere auf Open Data basierende Applikationen haben jedoch den Nachteil, dass sie entweder spezifisch für genau eine Stadt gebaut wurden und dann auch nur dort funktionieren oder mit großem Aufwand für andere Städte angepasst werden müssen. Der Grund dafür ist, dass heutige Open Data Portale Datensätze in unterschiedlichen Formaten, Modellen und Schemata zur Verfügung stellen. Neben diesen syntaktischen Unterschieden kommen zusätzlich noch semantische Unterschiede hinzu, wie beispielsweise unterschiedliche Messgrößen oder Geo-Referenzsysteme. Genau dies macht es für App-Entwickler aufwendig, Lösungen zu entwickeln, die außerhalb einer Kommune funktionieren.

Die Idee

Ein Teil des Projektes „Bergisch.Smart_Mobility“ fokussiert sich auf die Herausforderung die Nutzbarkeit von Smart City relevanten Daten am Beispiel von offenen Mobilitäts- und Geodaten über die Grenzen von Kommunen hinweg zu erhöhen und zu ermöglichen. Dazu arbeiten die Städte Wuppertal, Remscheid und Solingen zusammen mit den lokalen Verkehrsbetrieben und Dienstleistern, der Wirtschaftsförderung, einem Automobilzulieferer und der Bergischen Universität Wuppertal. Um diese Herausforderung zu adressieren wird im Projekt ein Datenmarktplatz entwickelt, welcher es Städten, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, deren Batch- und Streaming-Daten allen interessierten Stakeholdern zur Verfügung zu stellen. Hierbei setzt der Datenmarktplatz auf Konzepte des semantischen Datenmanagements. Durch dessen Einsatz wird die Verwaltung von Datenquellen auf Informationsebene ermöglicht, so dass die Bereitstellung wie auch die Zugänglichkeit, Klarheit, Struktur und Verständlichkeit der verfügbaren Open Data erhöht wird. Die auf diese Art und Weise integrierten Daten werden in einem Data Lake gespeichert und von dort den Datenkonsumenten zur Verfügung genauso zu Verfügung gestellt, wie diese die Daten benötigen.

Ziele

Der Datenmarktplatz verfolgt das Ziel die datengetriebene Smart City von Morgen zu ermöglichen, indem er eine Kompatibilität heterogener offener Daten unterschiedlicher Kommunen zusammen mit Daten weiterer Stakeholder über die Stadtgrenzen hinweg ermöglicht. Dazu setzt der Datenmarktplatz auf die etablierten Mechanismen des semantischen Datenmanagements, kombiniert mit neuen innovativen Konzepten zur vereinfachten Nutzung der benötigten Technologien. Durch diese Konzepte soll es ermöglicht werden, semantisch annotierte Daten mit geringem Aufwand interoperabel zur Verfügung zu stellen. Diese Interoperabilität soll es App-Entwicklern ermöglichen, eine Applikation einmalig zu entwickeln und mit Hilfe des Datenmarktplatzes für eine große Anzahl an Kommunen auszurollen. Im Umkehrschluss ermöglicht der Datenmarktplatz Kommunen die Möglichkeit, nur durch die Bereitstellung ihrer Daten an existierenden Applikationen zu partizipieren. 

Bisherige und künftige Roadmap

Der Datenmarktplatz wird seit Beginn des Projektes (Juli 2019) entwickelt. Im Februar 2020 wurde eine erste Version zur Verfügung gestellt, welche seitdem iterativ und in einem agilen Vorgehen mit den Projektpartnern weiterentwickelt wird und in Hackathons verprobt wird. Im Jahre 2020 hat sich die Entwicklung insbesondere auf die Datenbereitstellung fokussiert während in 2021 der Fokus der Entwicklung auf der Datenkonsumierung liegt.  

Das sind wir

Prof. Dr.-Ing. Tobias Meisen

Prof. Dr.-Ing. Tobias Meisen

Professor für Technologien und Management der Digitalen Transformation

Dr.-Ing. André Pomp

Dr.-Ing. André Pomp

Leiter des Forschungsbereichs "Semantisches Datenmanagement" am TMDT-Lehrstuhl

Andreas Burgdorf

Andreas Burgdorf

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am TMDT Lehrstuhl

Alexander Paulus

Alexander Paulus

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am TMDT Lehrstuhl